In OS/ kannst du Kundenrabatte gewähren, ohne deine interne Kostenbasis oder die Nachkalkulation zu verfälschen. Je nachdem, ob du einen prozentualen Rabatt auf eine einzelne Position oder einen festen Betrag auf ein Gesamtbudget gewähren möchtest, stehen dir zwei Wege zur Verfügung:
Möglichkeit 1: Prozentualer Rabatt pro Position (Negativer Aufschlag)
Verwende einen negativen Aufschlag (Markup), um den Verkaufspreis einer einzelnen kalkulierten Position prozentual zu reduzieren.
Anwendungsfall: Wenn du beispielsweise auf eine spezifische Design- oder Entwicklungsleistung einen Nachlass gewähren möchtest (z. B. -10% Stammkunden-Rabatt).
So geht's:
Öffne die gewünschte Leistung in deiner Projektkalkulation.
Trage im Feld Markup / Aufschlag einen negativen Prozentwert ein (z. B.
-10).Der Verkaufspreis der Position verringert sich automatisch um diesen Prozentsatz, während die internen Arbeitskosten (True Labor Costs) unverändert bleiben.
Möglichkeit 2: Fester Rabattbetrag auf das Budget (Negative Position)
Erstelle eine eigene, negative Budgetposition, um einen pauschalen Geldbetrag vom Gesamtbudget oder einem Gliederungspunkt abzuziehen.
Anwendungsfall: Wenn du deinem Kunden einen festen Nachlass auf das Gesamtprojekt einräumst (z. B. -500€ Paket-Rabatt).
So geht's:
Lege innerhalb des gewünschten Gliederungspunkts eine neue Position an.
Wähle als Einheitstyp eine nicht-zeitbasierte Einheit (z. B. Pauschaul oder Stück).
Trage als Anzahl -
1ein und hinterlege bei Preis pro Einheit den Rabattbetrag als negativen Wert (z. B.500).
Gut zu wissen: Transparenz im Controlling
Beide Rabattmethoden reduzieren ausschließlich den Projektumsatz (Verkaufssicht). Deine kalkulierten internen und externen Kosten bleiben vollständig erhalten. Dadurch berechnet OS/ deine Marge im Dashboard sofort exakt auf Basis des reduzierten Umsatzes – so behältst du die echte Rentabilität deines Projekts immer im Blick.
